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EINLEITUNG
Im Sommer 2003 war Guillem Alemany, Mitglied der GNM (Grup Nord de Mallorca) allein unterwegs, um eine Prospektion in einer Zone des "Puig Caragoler" durchzuführen und fand den Einstieg zu einem Avenc (Schachthöhle).
Er entschied, am selben Tag dort einzusteigen. Einige Meter absteigend stellte er fest, dass die Höhle einer ausführlichen Forschung würdig war. Er kam auf einem Absatz bei ca. 60 Meter Tiefe an. Von diesem Absatz warf er einen Stein in einen der Schächte, welche sich vor ihm auftaten und konnte feststellen, dass das, vor dem er stand, eine neue, grosse speläologische Entdeckung war.
FORSCHUNGSGESCHICHTE
Am 12. Juli 2003 entdeckte Guillem Alemany den Einstieg der Höhle. Am darauffolgenden Wochenende, dem 17. Juli transportierten Guiellem Alemany und Bernat Clamor das notwendige Material auf den Berg, um den Avenc mit einer Schnellinstallation in Angriff zu nehmen. Sie stiegen durch einen grossen Schacht ab, sehr breit und vertikal, bis sie schliesslich bei einer Tiefe von 170m ankamen. An diesem Punkt, in einer beängstigenden Dunkelheit hängend, mussten sie die Erforschung für diesen Tag aufgrund Materialmangels abbrechen.
Tage später begann Bernat Clamor gemeinsam mit Bartomeu Rubí und Gabriel Salas den Avenc komplett neu auszurüsten. Sie tauschten die vorher installierten Ankerungen, um eine sicherere Installation einzurichten, da sie vorhersahen, dass die Erforschung des Avencs ziemlich lang dauern würde.
Nach der korrekten Neuinstallation des Schachts, kamen sie am scheinbaren Ende des Avencs auf -230 Meter Tiefe an.
Am selben Tag, wo sie den Schacht neu installierten, bemerkten sie, dass es dort einige ziemlich interessante Seitenfenster gab, was die weitere Erforschung vorerst stillstehen liess.
Bernat Clamor und Moisès Bonnín erforschten am 26. Juli eines der Seitenfenster, welches sie beim letzten Mal gesehen hatten. Deshalb mussten sie an einer Wand einige Meter aufsteigen. Von hier konnten sie einen neuen Schacht von ca. 12 Metern Tiefe absteigen, welcher einen breiten Boden aufwies, an dem ein schwer zu überwindender Schluf (Engstelle) begann.
Sie bewahrten sich diese Fortsetzung für eine weitere Erforschung und begannen mit den Topografiearbeiten, indem sie ein Polygonal des Hauptschachts entwarfen. Sie deinstallierten den Schacht erneut und nach 12 ununterbrochenen Stunden, müde und erschöpft von den Anstrengungen, entschieden sie, die Erforschung aus Zeitmangel und aufgrund der hohen Temperaturen bis zum Herbst ruhen zu lassen.
Nach Sommerende, zwischen dem 27. September und 4. November, nahmen Moisès, Gabriel und Guillem die Forschungsarbeiten wieder auf und prospektierten die Seitenfenster im Hauptschacht, welche sie noch in der Warteschleife hatten.
Diese Arbeiten brachten keine grossen Resultate, aber sie fanden neue Fenster.
Bei einem neuen Besuch der Höhle überwanden Moisès, Bernat und Tomeu, nicht ohne Schwierigkeiten, den am Ende des 2. Schachts erwähnten Schluf. Von da an waren die Arbeiten nur Erforschung. Sie realisierten neue Aufstiege, um andere Fenster zu untersuchen, welche Anlass zur Weiterführung der Höhle gaben. Auf dem Weg überwanden sie noch einige weitere Engstellen sowie verschiedene Schächte (einige fast 20 Meter tief), bis sie schliesslich in einen grossen Saal gelangten, welchen sie "Sala Inesperada" (unerhoffter Saal) nannten. An diesem Punkt schien der Avenc sein Ende zu haben. Aber es war nicht so, da sie im Inneren des Saals einen Schlund entdeckten, wo ein Weitervordringen nach einigen Metern unmöglich war.
Am 26. Juni 2004 verbesserten und optimierten Moisès, Gabriel und Tomeu die bereits existierende Installation und stiegen bis in den "Sala Inesperada" der Höhle ab, um mit der Topografie dessen zu beginnen. Ausserdem hatten sie vor, den Schlund freizulegen, aus dem ein starker Luftzug kam. Diese Arbeit musste in sehr schlechter Position und unter sehr wenig Freiraum durchgeführt werden. Sie investierten mehr Zeit, als sie erhofften und das führte dazu, dass man die vorgesehene Topografie nicht beginnen konnte. Trotz der aufgebrachten Zeit und Anstrengung, war es nicht möglich ausreichend Freiraum für einen Durchgang zu schaffen.
Nach den realisierten Arbeiten bis zu diesem Zeitpunkt blieb die Erforschung für einige Zeit am Rande anderer verschiedener Arbeiten und Höhlenprojekte der Grup Nord de Mallorca stehen.
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